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Insektenzucht

Insektenzuchten sind die Grundlage für eine umfangreiche Forschung zur Biologie und Bekämpfung von Vorratsschädlingen.

Die heutige Insektenzucht im Julius Kühn-Institut hat ihre Anfänge im Laboratorium für Vorrats- und Speicherschädlinge der Dahlemer Biologischen Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft, welches 1920 gegründet wurde.

Damals wurden u.a. Brotkäfer, Khaprakäfer, Kornkäfer sowie die Mehl- und Kleidermotte als Vorratsschädlinge vermehrt; aber auch mit Nützlingen zur Schädlingsbekämpfung wurde bereits experimentiert.

Heute umfasst die Vermehrungszucht des Julius Kühn-Instituts etwa 50 verschiedene Vorratsschädlinge und Nützlinge und gehört damit neben denen z. B. in Prag und Kansas zu den bedeutendsten Zuchten weltweit.