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Früherkennung

Eine Früherkennung von Schadorganismen ist zur Schadensvermeidung erforderlich, damit notfalls bereits reagiert werden kann, bevor ein Schaden eingetreten ist.

Diese erfolgt zum einen durch optische Verfahren, z. B. regelmäßige Inspektionen der Waren in einem Vorratslager.

Zum anderen wird durch Messung der Temperatur insbesondere in Schüttgütern überwacht, ob

  • es zu einer Massenvermehrung von Insekten und/oder Milben gekommen ist
  • es durch eindringende Feuchtigkeit bzw. Kondensation zu mikrobieller Aktivität gekommen ist oder
  • ggf. nur die Sonne auf das Lagergut scheint und dieses erwärmt.

Auch bioakustische Methoden sowie unbeköderte Fallen (z. B. Fliegenklebefallen, Becherfallen) und beköderte Fallen (z. B. Pheromonfallen, Futterlockstofffallen, Lichtfallen) werden zur frühen Erkennung eines Befalls eingesetzt.